I. Geltungsbereich und
Vertragsgrundlagen
- Diese Allgemeinen
Geschäftsbedingungen (nachfolgend: AGB), gelten für Verträge zwischen
Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB oder Unternehmern im Sinne des § 14 BGB
(nachfolgend: Kunde), und der RebellComedy Entertainment GmbH, Quarzstr. 4, 51371 Leverkusen, Telefon: +49 177
7897418, E-Mail: info@rebellcomedy.de, Internet: www.rebellcomedy.de,
eingetragen im Handelsregister Köln, HRB 116529, gemeinsam nachfolgend
„Parteien“, für den Online-Bezug von Eintrittskarten bei dem Anbieter.
- Soweit – in
folgender Reihenfolge – durch zwingende gesetzliche Vorschriften oder
Einzelvereinbarungen nichts abweichendes bestimmt ist, gelten die im Folgenden
aufgeführten Bestimmungen.
- Maßgebend ist die
jeweils bei Abschluss des Vertrags gültige Fassung der AGB.
- Abweichende AGB
des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer
Geltung ausdrücklich zu.
- Der Kunde ist
Verbraucher, soweit der Zweck der georderten Leistungen nicht überwiegend seiner
gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.
Dagegen ist Unternehmer jede natürliche oder juristische Person oder
rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrages in Ausübung
ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
- Der Anbieter
bietet dem Kunden Eintrittskarten für Veranstaltungen zum Erwerb über die
Website www.rebellcomedy.de an. Anbieter ist nicht Veranstalter der
vertragsgegenständlichen Veranstaltungen. Diese werden durch den jeweiligen
Veranstalter durchgeführt, der auch Aussteller der Eintrittskarten ist. Durch
den Erwerb der Eintrittskarte kommen vertragliche Beziehungen im Hinblick auf
den Veranstaltungsbesuch ausschließlich zwischen dem Karteninhaber (Kunden) und
dem jeweiligen Veranstalter zustande. Für diese rechtlichen Beziehungen gelten
diese Allgemeine Geschäftsbedingungen nicht. Der Anbieter vertreibt die
Eintrittskarten im Auftrag des jeweiligen Veranstalters als Vermittlerin oder
als Kommissionärin, es sei denn, er ist im Einzelfall ausdrücklich selbst als
Veranstalter ausgewiesen.
II.
Vertragsgegenstand
- Vertragsgegenstand ist der
Verkauf von Eintrittskarten für Veranstaltungen bei dem Anbieter und das hieraus
resultierende Rechtsverhältnis.
III.
Vertragsschluss
- Durch das Anklicken des
Buttons „kostenpflichtig bestellen“ gibt der Kunde das verbindliche Angebot zum
Vertragsschluss ab. Die Bestätigung des Eingangs des Angebots stellt noch keine
Annahme des Angebots dar, sondern steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit
der bestellten Eintrittskarte. Das Anbieten der Eintrittskarten stellt daher
kein Angebot des Anbieters auf Vertragsschluss dar, sondern ist eine
Aufforderung zum Antrag eines Angebotes an den Kunden. Dieses Angebot des Kunden
nimmt der Anbieter per Versand einer E-Mail an.
IV. Versand
- Der Versand der
Eintrittskarte erfolgt elektronisch per E-Mail an die von dem Kunden angegebene
E-Mail-Adresse.
V. Preis
- Die Höhe des
Preises richtet sich nach der geltenden Preisliste.
- Alle Preise, die
auf der Website des Anbieters angegeben sind, verstehen sich einschließlich der
jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
VI.
Eigentumsvorbehalt
- Die bestellte Eintrittskarte
bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises im Eigentum des
Anbieters.
VII. Nutzung und
Weitergabe
- Mit Erhalt der
Eintrittskarte erhält der Kunde Zugang zu der Veranstaltung. Dieses
Zutrittsrecht endet mit dem erstmaligen Verlassen des Veranstaltungsgeländes. Im
Falle eines Ticketerwerbs im Rahmen einer unzulässigen Weitergabe nach besteht
kein Zutrittsrecht.
-
Eine Weitergabe an Dritte ist nach den folgenden
Bestimmungen untersagt:
- Eintrittskarte öffentlich,
insbesondere bei Auktionen oder im Internet (z.B. Kleinanzeigen)
in allgemein zugänglicher Form zum Kauf anzubieten und/oder zu
veräußern;
- Eintrittskarte zu einem höheren als
dem entrichteten Eintrittskartenpreis weiterzugeben; ein
Preisaufschlag von bis zu 10% zum Ausgleich entstandener
Transaktionskosten ist zulässig;
- Eintrittskarte an gewerbliche oder
kommerzielle Wiederverkäufer und/oder Tickethändler zu veräußern
oder weiterzugeben;
- Eintrittskarte an Personen
weiterzugeben, gegen die ein Stadionverbot besteht, sofern dem
Kunden dieser Umstand bekannt war oder bekannt sein
musste;
- Eintrittskarte ohne ausdrückliche
vorherige schriftliche Zustimmung des Veranstalters oder des
Anbieters kommerziell oder gewerblich zu nutzen oder nutzen zu
lassen, insbesondere zu Zwecken der Werbung, der Vermarktung,
als Bonus, als Werbegeschenk, als Gewinn oder als Teil eines
nicht autorisierten Hospitality- oder Reisepakets.
- Auf das
gesetzliche Rücktrittsrecht wird verwiesen.
- Eine private,
nicht öffentliche Weitergabe einer Eintrittskarte aus nicht kommerziellen
Gründen, insbesondere in Einzelfällen bei Krankheit oder anderweitiger
Verhinderung des Kunden, ist zulässig.
VIII.
Gewährleistung
- Auf die
gesetzlichen Gewährleistungsrechte gemäß §§ 434 ff. BGB sowie §§ 327 ff. BGB
wird verwiesen.
- Eine Reklamation
der Eintrittskarte und/oder Ticketbestellungen, die erkennbar einen Mangel
aufweisen, muss unverzüglich, mithin ohne schuldhaftes Zögern, grundsätzlich
innerhalb von fünf (5) Werktagen nach Erhalt der Eintrittskarten, spätestens
jedoch sieben (7) Werktage vor der jeweiligen Veranstaltung, in Textform (E-Mail
ausreichend) an die E-Mail-Adresse des Anbieters erfolgen. Bei Bestellungen, die
innerhalb der letzten sieben (7) Werktage vor der jeweiligen Veranstaltung
vorgenommen werden hat die Reklamation unverzüglich zu erfolgen. Mängel sind
insbesondere unzulässige Abweichungen von der Bestellung hinsichtlich Anzahl,
Preis, Datum, Veranstaltung und Veranstaltungsort, fehlerhaftes Druckbild,
fehlende wesentliche Angaben wie Veranstaltung oder Platznummer bei
Eintrittskarten. Maßgeblich für die Wahrung der Reklamationsfrist ist der
Eingangspoststempel bzw. das Übertragungsprotokoll des Faxes oder der E-Mail.
Bei berechtigter und rechtzeitiger Reklamation stellt der Anbieter dem Kunden
gegen Aushändigung der reklamierten Eintrittskarte kostenfrei ein neues Ticket
aus. Die Regelungen zur Reklamation gelten ausdrücklich nicht für
abhandengekommene oder für die Zusendung nicht bestellter Eintrittskarte sowie
nicht für Fälle, in denen der Reklamationsgrund auf ein Verschulden seitens des
Veranstalters zurückzuführen ist.
IX. Haftung
- Der Anbieter
haftet gegenüber dem Kunden in allen Fällen vertraglicher und außervertraglicher
Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach Maßgabe der gesetzlichen
Bestimmungen auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen.
- In sonstigen
Fällen haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer Vertragspflicht, deren
Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht
und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflicht)
und zwar beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren und typischen Schadens. In
allen übrigen Fällen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen.
- Die Haftung des
Anbieters für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der
Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden
Haftungsbeschränkungen und Haftungsausausschlüssen unberührt.
X. Verlegung oder Abbruch
bzw. Absage der Veranstaltung, Insolvenz des Veranstalters
- In allen Fällen
behalten erworbene Eintrittskarte für verlegte Veranstaltungen oder
Veranstaltungsteile ihre Gültigkeit, berechtigen den Kunden, vom Vertrag für die
betroffene Veranstaltung oder Veranstaltungsteile zurückzutreten. Der Rücktritt
durch den betroffenen Kunden ist in Textform (E-Mail ausreichend) gegenüber dem
Veranstalter zu erklären. Der Anbieter übernimmt nicht die
Rückabwicklung.
- Im Falle des
Abbruchs oder der Absage der Veranstaltung sowie der Insolvenz des Veranstalters
hat der Kunde sich für eine Rückerstattung an den Veranstalter zu wenden. Der
Anbieter übernimmt nicht die Rückabwicklung.
XI. Kein
Widerrufsrecht
- Auch wenn der Veranstalter
Eintrittskarte über Fernkommunikationsmittel im Sinne des § 312c Abs. 2 BGB
anbietet und damit gemäß § 312c Abs. 1 BGB ein Fernabsatzvertrag vorliegen kann,
besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB kein Widerrufsrecht des Kunden beim Erwerb
einer Eintrittskarte. Ein zweiwöchiges Widerrufsrecht besteht nicht. Jede
Angebotsabgabe bzw. Bestellung einer Eintrittskarte ist damit unmittelbar nach
Bestätigung durch den Anbieter bindend und verpflichtet zur Abnahme und
Bezahlung der bestellten Eintrittskarte. Umtausch und Rückerstattung sind
grundsätzlich ausgeschlossen.
XII.
Vertragsstrafe
- Verletzt der Kunde eine
Bestimmung dieser AGB hat er für jeden Fall der Zuwiderhandlung 2.000,00 EUR als
Vertragsstrafe an den Anbieter zu zahlen. Maßgeblich für die Höhe der
Vertragsstrafe sind insbesondere die Anzahl und die Intensität der Verstöße, Art
und Grad des Verschuldens (Vorsatz oder Fahrlässigkeit), Bemühungen und Erfolge
des Kunden hinsichtlich einer Schadenswiedergutmachung, sowie die Frage, ob und
in welchem Maß es sich um einen Wiederholungstäter handelt. Das Recht des
Anbieters, Unterlassung und Schadensersatz zu verlangen, wird hierdurch nicht
berührt, doch wird die Vertragsstrafe auf den Schadenersatz angerechnet.
XIII. Verbraucherinformation
gemäß Verordnung (EU) Nr. 524/2013
- Die EU-Kommission stellt
eine Plattform für die außergerichtliche Online-Streitbeilegung (OS-Plattform)
bereit, die unter
www.ec.europa.eu/consumers/odr zu erreichen ist.
Die
E-Mail-Adresse des Anbieters lautet: info@rebellcomedy.de
XIV.
Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle, § 36 VSBG
Allgemeine Informationspflicht
- Der Anbieter ist nicht
bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer
Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
XV.
Datenschutz
- Durch den Anbieter
werden Daten verarbeitet. Der Anbieter als Verantwortlicher
verpflichtet sich,
personenbezogene Daten nicht unbefugt zu verarbeiten. Die
Verarbeitung erfolgt
im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzgesetze und
Datenschutzverordnungen.
- Welche Daten der
Anbieter wie und wofür verarbeitet, kann der
Datenschutzerklärung entnommen
werden, die auf der Website des Anbieters eingesehen werden
kann.
XVI.
Schlussbestimmungen
- Es
gilt das Recht
der Bundesrepublik Deutschland (unter Ausschluss des
UN-Kaufrechts).
- Änderungen oder
Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch
für die Änderung
des Schriftformerfordernisses.
- Für Lieferung,
Leistung und Zahlung ist alleiniger Erfüllungsort Leverkusen.
Gerichtsstand für
sämtliche Streitigkeiten, die sich aus oder im Zusammenhang mit
diesen AGB
and/oder deren Gültigkeit oder Rechtsgeschäften auf Grundlage
dieser AGB
ergeben, ist am Sitz des Anbieters, es sei denn, der Kunde ist
Verbraucher.
Stand:
30.04.2025